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Tom:
Hallo Madame Aline,
Madame
Aline: Guten Abend Tom, es freut mich, dass Sie mich zum
Interview bitten.
Tom:
Vielleicht mögen Sie
sich meinen Leser und Leserinnen erst einmal vorstelle und sich
ein wenig Sie selbst beschreiben?
Madame Aline:
Nun, dazu habe ich eine Website: Den ersten, den visuellen
Eindruck über mich, kann der Interessierte dort und natürlich auch
hier erhalten. Dort habe ich bewusst Bilder ausgestellt, die mir
gefallen, die mich so zeigen, wie ich bin.
Diese erste Frage kann meines Erachtens auch niemals erschöpfend
beantwortet
werden. Da eine SM-Herrin immer eine Wechselspielerin mit dem
Sklaven/der Sklavin ist, wäre es viel zu ausufernd, wenn ich hier
auch nur einen Teil meines Spektrums formulieren würde.
Eine kurze und zutreffende Antwort ist: Ich habe viele
Dauerkunden, die es sehr schätzen, dass ich variationsreiche
Stimmungen und Sessionen habe.
Die Qualität einer Session ist die Summe der Qualität der Herrin
und des Sklaven bzw. der Sklavin! Entscheidend ist für mich also
das Vorstellungsgespräch!
Tom:
Wann und wie haben
Sie Ihre Berufung zur Domina entdeckt
Madame Aline:
Neigung! Bereits sehr früh habe ich entdeckt, dass ich „gewisse
Menschen“ so lenken kann, dass es für beide Seiten vorteilhaft
ist. Das hat mir gefallen...
Tom:
Sind sie bei Ihren Session eher Konsequent
hart oder haben auch Anfänger die Möglichkeit sanft bei ihnen in
die bizarre Welt des BDSM eingeführt zu werden? …Und
Madame Aline:
Jede gute Herrin, die Freude am SM hat, wird sich nicht auf eine
Variante festlegen: Eine gute Session zeichnet sich nicht dadurch
aus, wie hart oder
weich sie ist. Eine gute Session ist dadurch gekennzeichnet, dass
teilweise die Wünsche des Sklaven/der Sklavin und der Herrin
erfüllt werden. Das interessante an einer Session ist die
Entwicklung: Wie sich die Session vom Start weg entwickelt.
Manchmal ist es für mich in einer harten Session interessant,
einen Sklaven
zu „brechen“. Manchmal ist es aber auch sehr reizvoll, einen
schüchternen Anfänger „den Kopf zu verdrehen“.
Tom:
Sind Sie
"berührbar"?
Madame Aline:
Natürlich! Einen Handkuss oder eine Fussbegrüssung schätze ich
allemal! Alle Sehnsüchte erfüllt eine „richtige Mistress“ niemals:
Damit wäre der Rahmen einer Session nicht mehr gegeben. Es hängt
vom Sklaven/von der Sklavin ab, ob er mehr als meine Hand oder
Fuss erhält....
Tom:
Heidelberg ist ja eine sehr internationale Stadt, Können sie
Session mit einem Gast auch in anderen Sprachen als in Deutsch
durchführen.
Madame
Aline:
Nein. Damit die Session optimal verläuft und es unabdingbar, dass
beide Parteien sich unmissverständlich ausdrücken können. Ein
Missverständnis und
der Reiz der Session ist verflogen.
Tom: Was sind Ihre Tabus?
Madame
Aline:
Alles, was verboten ist: Kinder, Tiere, Kastration, etc.
Tom:
Manche Männer mögen es ja besonders wenn Sie von 2 Frauen
gleichzeitig "behandelt" werden. Praktizieren Sie nur alleine oder
teilen sie Ihr Studio noch mit einer anderen dominanten oder
devoten Dame?
Madame
Aline:
Mehrere dominante Damen sind unmöglich! Die beiden Dominas würde
konkurrenzieren, wenn es um die Lenkung der Session geht. Ich
würde mir als Domina die Zügel selber aus der Hand nehmen, wenn
eine andere dominante Frau anwesend wäre. Ich denke, dass
diejenigen Männer, die zwei Dominas wünschen, keine echten Sklaven
sind. Echte Sklaven wünschen sich eine absolute Führung durch eine
Führungsperson.
Andere Sklaven oder Sklavinnen sind dagegen natürlich überhaupt
kein Problem: Ganz im Gegenteil: Konkurrenz unter den Sklaven ist
meistens höchst amüsant und interessant. Unter den Sklaven darf es
natürlich auch eine unterschiedliche Hierarchie geben. Das macht
das Erlebnis oft besonders spannend.
Tom: Ich
Versuche natürlich meinen Interviewpartnerinnen immer auch ein
wenig aus dem Privaten Leben zu entlocken. Gerade Heidelberg ist
ja eine wunderschöne Stadt mit viel Kunst und Kultur. Haben
Sie in dieser Richtung auch Interessen?
Madame Aline:
Wie kann eine Frau Domina sein, wenn sie sich nicht für Kunst und
Kultur interessiert? SM ist Kultur und, wenn sie von einer
professionellen Person
geführt wird, auch Kunst!
SM hat viel mit Psychologie zu tun: Verhaltensmustern, Regeln,
angemessene
Bestrafungen, Belohnungssystem. Ich versuche immer, eine spezielle
SM-Kultur
zu entwickeln, in der die Kundschaft sich wohlfühlt.
Tom: Vor kurzer
Zeit hat mich ein Gast aus meinem Guide angeschrieben das er
Rollstuhlfahrer ist und es für Ihn ein mega Problem darstellt eine
Domina zu finden die sich seiner annehmen kann. Die meistens
Studios sind ja leider entweder im Keller oder in den oberen
Etagen und so für behindert Menschen fast nicht erreichbar. Wie
ist das bei Ihnen.
Madame Aline:
Das ist eine zu allgemeine Frage: Mein Studio ist nicht
behindertengerecht eingerichtet. Leichte Behinderungen sind
überhaupt kein Problem. Wäre die richtige Frage hingegen nicht: Ob
ich mich auch behinderter Menschen
annehmen würde? Prinzipiell ist es doch möglich, den Kunden in
dessen Wohnung aufzusuchen. Ebenfalls sind Outdoorlektionen
möglich. Die Möglichkeiten berede ich direkt im
Einführungsgespräch.
Tom: Die letzte Frage gehört wie immer meiner
Interviewpartnerin. Gibt es noch etwas, das sie den Lesern dieses
Interviews gern mitteilen würden?
Madame Aline:
Jeder ist gerne zu einem Einführungsgespräch eingeladen.
Ausgenommen die verbotenen Praktiken, entscheidet letztendlich die
Sympathie. Und diese Sympathie kann man nur direkt spüren. Alles
weitere ergibt sich....
Tom: Vielen Dank für Ihre Zeit und dieses Interview.
Zur Homepage von:
Madame Aline
Zur Homepage von:
Tom Stahl Wordwide
Domina and BDSM Guide
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